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NationalNovelWritingMonth 2014

Veröffentlicht am 18.10.2014

 

Noch zwei Wochen, dann ist es wieder soweit.Der National Novel Writing Month beginnt. Nun, inzwischen müsste er International Novel Writing Month heißen. Warum das? Und was hat das mit mir zu tun?

NaNoWriMo fand ursprünglich nur in Amerika statt. Im Jahr 1999 ins Leben gerufen nahmen nur wenige hundert Leute teil. Doch die Idee, in einem Monat einen Roman mit 50.000 Wörtern zu schreiben, zog immer weitere Kreise, auch über die Grenzen der USA hinaus. Inzwischen findet NaNoWriMo weltweit statt. Mehr noch, die virtuellen Camps im Frühjahr und Sommer sind dazugekommen. Das "NaNoWriMo"-Büro fördert das YouthWriterProgram und unterstützt Lehrer dabei, mit ihren Klassen Geschichten zu erfinden und an NaNo teilzunehmen. Und auch das weltweit.

 

Aber einen Roman mit 50.000 Wörtern in einem Monat? Ist das überhaupt zu schaffen? Nun, mir ist es bereits dreimal gelungen :-)

 

Ganz wichtig dabei ist, den inneren Kritiker auszuschalten. Oft neigen wir Autoren dazu, stundenlang an einem einzigen Abschnitt herumzufeilen. Die Idee hinter NaNo ist, das einfach mal zu lassen und nur zu schreiben. Das Überarbeiten kommt später. Und während des Überarbeitens stellt man oft fest, dass das, was man geschrieben hat, gar nicht mal so schlecht ist ...

 

Meinen ersten NaNo habe ich 2011 geschrieben. Ich hatte damals, es war wohl Anfang, Mitte Oktober, eine Ausschreibung für "Märchen neu erzählt" entdeckt. Eine Idee hatte ich sehr schnell. Aber da waren gleich die Zweifel: "Das schaffst du ja eh nicht, bis zum 31.12. Zu der Zeit hatte ich gerade einmal zwei Romanprojekte beenden können. Und an beiden war ich Jahre gesessen. Die meisten Manuskripte lagen unfertig in den Schubladen. Glücklicherweise hatte ich kurz zuvor in einer Autorenzeitschrift etwas über NaNoWriMo gelesen. Und mich kurzerhand angemeldet.

 

Und so ist dann "Rabenschwester" entstanden.

Und einige andere Romane, die ohne NaNo vielleicht nie ein Ende gefunden hätten. Für mich ist Schreiben inzwischen zu einem festen Bestandteil meines täglichen Lebens geworden. Durch NaNo habe ich einen Rythmus gefunden, den ich vorher, als ich nur nach Lust und Laune geschriebn habe, nicht hatte.

 

Und ein positiver Nebeneffekt: Der graue, trübe November wird durch den National Novel Writing Month erheblich aufgewertet ;-)

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